sitemap for searchengine
Stadtgemeinde Johannes XXIII
Termine
·12/09Agape-LiturgieLeitung:Georg Schweppe
·18/09Kolloquium "Eucharistie - Abendmahl - Agape"Mit Chr.Gallasch
·19/09LiturgieLeitung: Pfr.Adalbert Keilus
·26/09LiturgieLeitung: P.Christoph Wrembek SJ

Hauptmenü
· Startseite
· Anmeldung

Die Gemeinde
· Wir über uns
· Predigten
· Texte
· Termine

Kontext
· Bibel
· 2. Vatikanum

Predigtreihen
· Projekt CREDO
· Projekt SAKRAMENTE
· Projekt VATER UNSER

  
Texte des Symbolum Nicaeno-Constantinopolitanum
.: Kommentar :: Drucklayout diese Seite :: Drucklayout alle Seiten dieses Beitrags :.
Offizielle Übersetzung 
(aus dem lateinischen Missale Romanum) 1

Wir glauben an den einen Gott, 
den Vater, 
den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, 
Himmel und Erde, die sichtbare  
und die unsichtbare Welt. 

Und an den einen Herrn Jesus Christus, 
Gottes eingeborenen Sohn, 
aus dem Vater geboren vor aller Zeit: 
Gott von Gott, Licht vom Licht, 
wahrer Gott vom wahren Gott, 
gezeugt, nicht geschaffen, 
eines Wesens mit dem Vater; 
durch ihn ist alles geschaffen. 

Für uns Menschen und zu unserem Heil 
ist er vom Himmel gekommen, 
hat Fleisch angenommen 
durch den Heiligen Geist 
von der Jungfrau Maria 
und ist Mensch geworden. 

Er wurde für uns gekreuzigt 
unter Pontius Pilatus, 
hat gelitten 
und ist begraben worden, 
ist am dritten Tage auferstanden 
nach der Schrift 
und aufgefahren in den Himmel. 

Er sitzt zur Rechten des Vaters 
und wird wiederkommen in Herrlichkeit, 
zu richten die Lebenden und die Toten; 
seiner Herrschaft wird kein Ende sein. 

Wir glauben an den Heiligen Geist, 
der Herr ist und lebendig macht, 
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, 
der mit dem Vater und dem Sohn 
angebetet und verherrlicht wird, 
der gesprochen hat durch die Propheten, 
und die eine, heilige, katholische 
und apostolische Kirche. 

Wir bekennen die eine Taufe 
zur Vergebung der Sünden. 

Wir erwarten die Auferstehung der Toten 
und das Leben der kommenden Welt. 

Übersetzungsvorschlag
(nach dem griechischen Original) 2

Wir glauben an einen Gott, 
einen Vater,
in allem wirkmächtig, der Himmel und Erde
erschafft,das Sichtbare
und das Unsichtbare.

Und an einen Herrn, Jesus Christus,
Gottes einzigen Sohn,
aus dem Vater geboren vor allen Zeiten,
Licht aus Licht,
wahrer Gott aus wahrem Gott,
geboren, nicht erschaffen,
im Wesen dem Vater gleich;
durch ihn ist die ganze Welt erschaffen.

Um unserer, der Menschen, und unserer Heilung willen
kam er aus den Himmeln herab,
nahm menschliche Natur an
aus dem Heiligen Geist
und der Jungfrau Maria
und wurde Mensch.

Wurde ans Kreuz geschlagen, uns zu Liebe,
unter Pontius Pilatus,
gab sich dem Leiden hin
und wurde zu Grabe getragen,
auferstand am dritten Tag,
gemäß den Schriften,
ging hinauf in die Himmel.

Dort hat er sich niedergelassen in seines Vaters Rechten 
und ist wieder hergekommen in vollkommener Geltung,
zu scheiden die Lebenden von den Toten;
sein Bereich3 wird unbegrenzt sein.

Und an den Geist, der heilig ist,
machtvoll und Leben schaffend,
der aus dem Vater hervorgegangen ist,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verehrt wird,
der durch die Propheten gesprochen hat,
und an die eine heilige, allgemeine
und ausgesandte Gemeinde.

Wir anerkennen eine Taufe
zur Entbindung von (unserer) Mangelhaftigkeit.

Wir hoffen auf die Auferstehung der Toten
und das Leben der anbrechenden Zeit.

  1. Das große Glaubensbekenntnis, in: Gotteslob, Osnabrück 1996, Nr.356, S.377 f.
  2. von Christian Gallasch
    Dieser Übersetzungsversuch dient ausschließlich der linguistisch-theologischen Klärung der Originaltexte: Die bereits bei der Übertragung ins Lateinische begonnenen inhaltlichen Verzerrungen und Verschleierungen theologischer Gehalte, die sich in der offiziellen Eindeutschung fortsetzen und vertiefen, sollen so dem der alten Sprachen Unkundigen ein wenig sichtbarer gemacht werden. Es ist also der Versuch einer Rekonstruktion des Ursprungstextes.
    Keinesfalls ist dies ein Vorschlag für einen alternativen Gebetstext zum liturgischen Gebrauch, da die poetische Seite der Formulierungen hier nicht berücksichtigt wurde. Abgesehen von der Frage, ob der Urtext unverändert noch in unsere Gottesdienste passt, wäre in dem Fall eine weitere Übersetzung ins Sprechbare nötig.
  3. In Anlehnung an Teilhard de Chardins Formulierung „le milieu divin“ ˜ der göttliche Bereich / inmitten Gottes
.: Zum Index Projekt CREDO :: Zum Gesamtindex :.
Die Einheitsübersetzung der Bibel im PopUp-Fenster